Posts mit dem Label australien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label australien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 4. Mai 2014

Peter Meyer, Photograph auf Fraser Island

Ich sehe gerade auf arte.tv die Dokumentation Die neuen Paradiese: Australien - Blaue Berge, goldene Strände.

Darin erzählt der Photograph Peter Meyer von seinem Beruf und seiner Leidenschaft: er photographiert die Natur, das Licht, die Bäume, das Meer, die Seen, den Himmel von Fraser Island. Die von ihm gezeigten Bilder in der Dokumentation haben mir so sehr gefallen, dass ich nach ihm gesucht habe.

(c) Peter Meyer


Auf seiner Webseite Fraser Island Gallery stellt Peter sich vor.

Es sind nicht nur die Bilder, die mich so sehr ansprechen, und meiner Sehnsucht nach Australien entsprechen. Es ist auch der Mut von Peter, sein Leben einfach zu ändern, nachdem er merkte, dass sein bisheriger Entwurf ihm nicht das Glück brachte, nach dem er suchte. Einfach auf einer einsamen Insel leben, nahe der Natur. Es klingt vielleicht seltsam, Fraser Island als einsame Insel zu bezeichnen. Aber in der Doku sprach Peter davon, dass es genügt, sich 100 Meter von den Touristen-Highlights zu entfernen, um sich in absolut unberührter Natur und alleine zu finden.


Dienstag, 14. Januar 2014

Auf Schienen durchs Outback


Nicht nur Güterzüge und Zweckverbindungen durchziehen den australischen Bundesstaat Queensland. Es gibt auch romantische Routen durch das weite Land. Für Freunde historischer Züge ist das Reisen damit ein besonderes Erlebnis, ohne Hightech und Hochgeschwindigkeiten.

So zählt die Kuranda Scenic Railway zu den schönsten Bahnstrecken Australiens. Die Entfernung beträgt nur 34 Kilometer, aber die Fahrt dauert fast zwei Stunden. Ständige Stopps ermöglichen den Touristen, Sehenswürdigkeiten wie die Barron Falls zu fotografieren.

(c) arte
Angeblich ist der Bahnhof von Kuranda der schönste Bahnhof Australiens. Er liegt mitten im tropischen Regenwald. Früher war Kuranda ein Künstlerdorf, auf dem Markt verkauften Hippies Selbstgebasteltes. Heute gibt es eher Nippes für Touristen.

(c) cairnsaustraliablog
Der Savannahlander fährt in das riesige Outback Australiens und endet in einem winzigen Dorf. Die 400 Kilometer legt der Zug mit maximal 40 Studenkilometern zurück. Es geht durch die Atherton Tablelands. Auf dem fruchtbaren Hochland wurde früher Tabak angebaut, heute wachsen hier Kaffee, Tee, Zitrusfrüchte, Mangos und Avocados.

(c) arte
Und in der Nähe von Mount Surprise liegt der Undara National Park. Undara bedeutet in der Sprache der Aborigines "langer Weg". Vor 190.000 Jahren gab es hier einen gewaltigen Vulkanausbruch. Die Lava floss 160 Kilometer weit und bildete den längsten Lavastrom der Erde.

Der Gulflander brachte früher die Goldsucher von Croydon zur Küste. 1,5 Millionen Unzen Gold wurden damals in der Region gefördert, das entspricht heute einem Wert von rund 1,5 Milliarden Euro. Später wurde von hier Vieh von den Farmen des Landesinneren mit dem Zug in die Hafenstädte transportiert. Die Rinderfarmen der Gegend sind so groß, dass sie nur per Hubschrauber zu überblicken sind. In Normanton, der Endstation des Gulflanders, gibt es keine Anschlusszüge mehr. Und wer nach Croydon zurückfahren möchte, muss eine Woche warten.

Dokumentation auf arte, 3.1.2014

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Kündigung

Plötzlich war sie da, die Situation, die unser Leben ändern könnte.

Mein Mann und Freund kommt nach Hause, am letzten Arbeitstag vor der Weihnachtspause, und berichtet, wie er sich hintergangen und benutzt vorkommt, rücksichtlos behandelt - die Geschichte soll hier nicht erzählt werden - und nach ein paar Tagen ist uns klar, dass für ihn die einzige Möglichkeit darin besteht, sich von der Firma zu distanzieren und - zu kündigen.

Natürlich macht uns das Angst. Es ist nicht klar, was uns das neue Jahr bringen wird. Vielleicht bleiben wir hier. Vielleicht gehen wir. Gleichzeitig steht im Raum, in Sydney ganz neu anzufangen, nur für ein paar Jahre, und dann wieder zurückzukommen.

(c) vagabondish.com
Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, hier zu bleiben, kann ich mir auch nicht vorstellen zu gehen. Der letzte Umzug sitzt mir noch so tief in den Knochen. Und wir haben so viel Krams, ich vor allem, den ich mir seit Jahren vornehme zu organisieren. Jetzt ist wohl die Zeit.

Und die Menschen, die wir hier kennenlernen durften. Schon wieder Abschied nehmen? Es sind nicht viele, aber mir so wichtig.

Aber ich muss zugeben, dass mich die Aussicht auf eine, wenn auch erzwungene, Veränderung, in freudige Unruhe versetzt, ganz anders als die Aussicht, weitere Jahre hier zu leben.

Dienstag, 3. Januar 2012

Sydney

Sydney - ich sehe Bilder dieser Stadt und ich fühle mich sehnsüchtig. Gleichzeitig glücklich, dass diese Stadt Teil meines Lebens ist. Der Wunsch, wieder zurückzukehren, ist übergross.



Ich habe einmal gelesen, dass ein Mensch seine Ziele um so weiter steckt - und damit unerreichbarer - je weniger erfüllt er sich fühlt.