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Montag, 25. Mai 2015

Matthias Schaller: Das Meisterstück

Matthias Schaller fotografiert die Farbpaletten verstorbener Künstler und demonstriert in seiner Sammlung Das Meisterstück die unterschiedlichen Arbeitsweisen und Kunstformen der Maler.

Giovanni Segantini - (c) Matthias Schaller


Ein kleines Ratespiel :-)


Montag, 9. Februar 2015

Martin Schongauer: Heiliger Antonius

Heiliger Antonius, von Dämonen gepeinigt


Donnerstag, 6. November 2014

Montag, 3. November 2014

Forty portraits in forty years

Aus dem New York Times Magazine

"Nicholas Nixon was visiting his wife’s family when, “on a whim,” he said, he asked her and her three sisters if he could take their picture. It was summer 1975, and a black-and-white photograph of four young women — elbows casually attenuated, in summer shirts and pants, standing pale and luminous against a velvety background of trees and lawn — was the result.

(c) Nicholas Nixon. 1975, New Canaan, Conn.
 A year later, at the graduation of one of the sisters, while readying a shot of them, he suggested they line up in the same order. After he saw the image, he asked them if they might do it every year. “They seemed O.K. with it,” he said; thus began a project that has spanned almost his whole career. The series, which has been shown around the world over the past four decades, will be on view at the Museum of Modern Art, coinciding with the museum’s publication of the book “The Brown Sisters: Forty Years” in November.

Who are these sisters? We’re never told (though we know their names: from left, Heather, Mimi, Bebe and Laurie; Bebe, of the penetrating gaze, is Nixon’s wife). The human impulse is to look for clues, but soon we dispense with our anthropological scrutiny — Irish? Yankee, quite likely, with their decidedly glamour-neutral attitudes — and our curiosity becomes piqued instead by their undaunted stares. All four sisters almost always look directly at the camera, as if to make contact, even if their gazes are guarded or restrained."

(c) Nicholas Nixon. 1981, Cincinnati
(c) Nicholas Nixon. 1999, Brookline, Mass.
(c) Nicholas Nixon. 2014, Wellfleet, Mass.


Die Seite des New York Times Magazines zeigt alle Bilder der 40 Jahre. 

Was empfinde ich, wenn ich diese Photographien betrachte?

Ich bewundere die Schönheit der Jugend, die kühlen Blicke, die Sicherheit der jungen Frauen, im Leben zu erreichen, was sie erreichen wollen. Es ist in diesen jungen Jahren eher ein Nebeneinander, als ein Miteinander. Frisuren und Kleidung ändern sich, und auf einmal auch ein Blick. Eine Weichheit, ein leichtes Lächeln. Und auf einmal erste Falten. Müdigkeit. Wann ist das passiert? Innerhalb eines Jahres? Oder lassen sich erste Zeichen doch vorher schon erahnen? Im Rückblick? Irgendwann schaut man den Frauen ins Gesicht und Beginnt Biographien zu erahnen, Schmerz, Enttäuschungen, Erfolge, Mühen, Trauer, Zufriedenheit, Schwangerschaften, Kinder. Gelebtes Leben. Unmerklich werden aus diesen starken, hoffnungsvollen, jungen Frauen: reife Frauen. Sie sind milder. Versöhnter. Einander zugewandt. Sich Halt gebend. Erfüllt.  

Mittwoch, 22. Januar 2014

Klaus Nomi: The Cold Song

Klaus Nomi, geboren 1944 als Klaus Sperber, gestorben 1983 in New York an Aids. Countertenor in klassischer Musik und Popmusik.




Was für ein zerbrechlich wirkender Mensch, trotz der Maske. Und was für eine Stimme. Eingenwillige Kompositionen, Mensch und Musik fast wie aus einer anderen Welt, aber zumindest aus einer anderen Zeit. David Bowie wurde auf ihn aufmerksam, und er trat als Background-Sänger mit ihm auf.

Hier eine Aufzeichnung aus dem Jahr 1982, Klaus Nomi zu Gast in Thomas Gottschalks Sendung Na Sowas, auch eine Zeitreise irgendwie.



The Cold Song.

"What Power art thou,
Who from below,
Hast made me rise,
Unwillingly and slow,
From beds of everlasting snow!

See'st thou not how stiff,
And wondrous old,
Far unfit to bear the bitter cold.

I can scarcely move,
Or draw my breath,
I can scarcely move,
Or draw my breath.

Let me, let me,
Let me, let me,
Freeze again...
Let me, let me,
Freeze again to death!"



Samstag, 31. August 2013

Nobutaka Aozaki: From Here to There

Der Künstler Nobutaka Aozaki, augenscheinlich Tourist in Manhattan, befragte Passanten nach dem Weg.

Indem er jeweils verschiedene Ziele zu suchen vorgab und sich Wege von hier nach da aufzeichnen liess, konnte er einen Stadtplan von Manhattan nachbilden, bestehend aus vielen einzelnen mit der Hand beschriebenen Blättern.

(c) Nobutaka Aozaki

(c) Nobutaka Aozaki

Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Freitag, 9. November 2012

Ramon Bruin - Leben auf Papier

Der holländische Künstler Ramon Bruin ist eigentlich Airbrush-Künstler, aber zeigt auf seiner Webseite auch Bleistiftzeichnungen, die aus dem Papier herauszuwachsen scheinen.

Mit Hilfe der Fotografie, denn ich denke der gewünschte Effekt tritt nur aus einer ganz bestimmten Perspektive auf, Brüchen, Licht und Schatten erschafft Ramon Bruin eine Welt, die Teil der unsrigen ist, von deren Existenz wir aber nichts wussten.

Vor unseren Augen, auf dem Papier vor uns, entstehen plötzlich Kreaturen und Gegenstände, von denen wir wissen, dass sie eigentlich nicht sein können, und dennoch stehen sie vor uns, real und voller Leben. Das hat etwas Tröstliches, so wie die Phantasien von Kindern. Oder etwas Verstörendes, wie Alpträume.

(c) Ramon Bruin

(c) Ramon Bruin

(c) Ramon Bruin

(c) Ramon Bruin

(c) Ramon Bruin

(c) Ramon Bruin


Mittwoch, 15. August 2012

Pixels - New York invasion

Das Video Pixels ist so faszinierend, wie haben die Jungs das bloss gemacht?



New York invasion by 8-bits creatures !

Freitag, 11. Mai 2012

Pablo Picasso malt mit Licht

"LIFE magazine’s Gjon Mili, a technical prodigy and lighting innovator, visited Pablo Picasso in the South of France in 1949. The meeting of these two marvelous minds and sensibilities was bound to result in something extraordinary. Mili showed the artist some of his photographs of ice skaters with tiny lights affixed to their skates, jumping in the dark — and Picasso’s lively mind began to race.

“Picasso gave Mili 15 minutes to try one experiment,” LIFE wrote in its January 30, 1950, issue in which the images shown here first appeared. He was so fascinated by the results that he posed for five sessions.”


This series of photographs, known ever since as Picasso’s “light drawings,” were made with a small electric light in a darkened room; in effect, the images vanished as soon as they were created — and yet they still live, six decades later, in Mili’s playful, hypnotic images. Many of them were also put on display in early 1950 in a show at New York’s Museum of Modern Art.

Finally, while the “Picasso draws a centaur in the air” photo that leads off this gallery is rightly celebrated, many of the images in this gallery are far less well-known — but no less thrilling."

(c) Gjon Mili—Time & Life Pictures/Getty Images


aus: life.time.com

Donnerstag, 10. Mai 2012

Filthy: Art Attacks

Kunst im öffentlichen Raum: Kraken besetzen Häuser und Schwimmbäder, die Bäume haben Augen. Und das passiert unbemerkt in unseren Städten, auf einmal hat die Kunst angegriffen.





(c) Filthy Luker

http://filthyluker.org/

Montag, 7. Mai 2012

streetartview.com

"A collaborative collection of sites from Google Street View showcasing street art from all over the globe. Help build the world's largest art collection".


www.streetartview.com

Freitag, 6. April 2012

Die bösen Mütter

Die bösen Mütter (Le cattive madri) ist eines der bekanntesten Gemälde des Malers Giovanni Segantini. Es stammt aus dem Jahr 1894 und ist das jüngste von vier Bildern, in denen Segantini das Motiv der „Frau im Baum“ aufgreift.



Dem Winterbild liegt das Gedicht „Nirwana“ zugrunde, das sich auf eine buddhistische Legende bezieht und vom Mönch Pandjavalli de Mairondapa im 12. Jahrhundert in Sanskrit verfasst wurde. Segantinis Freund Luigi Illica übersetzte das Gedicht ins Italienische. Es lautet:

Dort oben in den unendlichen Räumen des Himmels / strahlt Nirwana
dort, hinter den strengen Bergen mit grauen Zacken /
scheint Nirwana!
[…] So die böse Mutter im eisigen Tal / durch ewige Gletscher
wo kein Ast grünt und keine Blume blüht / schwebt umher.
Kein Lächeln, keinen Kuß bekam dein Sohn / o unnütze Mutter?
So wird das Schweigen dich quälen / schlagen und stoßen
eisige Larve in den Augen Tränen / aus Eis gemacht!
Seht sie an! Mühsam wankt sie / wie ein Blatt! …
Und um ihren Schmerz ist nur Schweigen; / die Dinge schweigen.
Jetzt aus dem eisigen Tal / erscheinen Bäume!
Dort aus jedem Ast ruft laut eine Seele / die leidet und liebt;
und das Schweigen ist besiegt und die so menschliche /
Stimme sagt:
„Komm! Komm zu mir o Mutter! gib mir die Brust, das Leben, ich habe vergeben!…“
Das Phantasma zu dem süßen Ruf /
fliegend eilt und bietet dem zitternden Ast / die Brust, die Seele,
oh Wunder! Sieh! Dem Ast schlägt ein Herz! Der Ast hat Leben!
Nun! Es ist das Gesicht eines Kindes, das an der Brust saugt /
gierig und küßt…!


In der winterlichen Landschaft ragt in der rechten Bildhälfte eine Birke aus dem Schnee. In einer Gegenschwingung zur Biegung des Baumes schwebt vor dem Baum eine Frau mit geschlossenen Augen; ihre rotblonden Haare hängen über die Äste. Ihr nackter Körper wird von einem schleierartigen Gewand umspielt, das den wie von einer Schwangerschaft gewölbten Bauch durchscheinen lässt. An ihrer rechten Brust saugt ein Kinderkopf, der aus einem nabelschnurartig verdrehten Ast wächst, wie im Gedicht beschrieben.

[Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Die bösen Mütter]

Letzte Woche in Zürich im Kunsthaus gesehen und sehr berührt:


Heute Nacht lag ich lange schlaflos, sehr müde, aber der Geist hellwach. In meiner überreizten Wachheit fühlte ich mich schwebend, als ob ich nicht eintauchen dürfte in den Schlaf. Ich schwebte über eine weisse Fläche. 

Heute morgen wurde ich mir bewusst, welches Bild in mir war.

Dienstag, 10. Januar 2012

Banksy


absolutely love this guy.


banksy

Montag, 9. Januar 2012

The obliteration room

Im Dezember 2011 stellte die Künstlerin Yayoi Kusama in einem Museum eine australische Wohnung nach und strich alles weiss an - Boden, Wände, Möbel, Gegenstände erhielten eine weisse Haut. Dies war die Basis für ein interaktives Projekt mit Kindern: alle Kinder, die das Museum besuchten erhielten Aufkleber, rund und bunt, die sie in dem Raum anbringen durften.

Hier das Ergebnis des Kunstprojekts:






This is What Happens When You Give Thousands of Stickers to Thousands of Kids

Freitag, 6. Januar 2012

Weisse Blüten

Katinka Matson - untitled 2012 -


Katinka Matson, Künsterin aus New York, erstellt ihre Bilder mit einem Flachbett CCD Scanner. Was für eine Klarheit sie mit dieser Technik erreicht - es ist als ob man jetzt erst sieht.