Ein Mann wird 60 Jahre alt. Er reflektiert sein Leben, was er bisher gelernt hat. Er definiert zwölf Lektionen, die wir uns auch zur Aufgabe machen können, oder es vielleicht sogar schon getan haben, ohne es zu merken.
1. Je besser wir uns selber kennen, desto besser können wir unser Verhalten uns und anderen gegenüber kontrollieren.
2. Nimm das Gute wahr. Nimm Dir jeden Tag ein paar Momente Zeit, um zu bedenken, was Dir Gutes in Deinem Leben widerfährt. Es ist wahrscheinlich mehr als Du denkst.
3. Lass die Sicherheit los. Das Gegenteil von Sicherheit ist nicht Unsicherheit. Es ist Offenheit und Neugierde und der Willen, Gegensätze anzunehmen. Die grösste Herausforderung ist, uns so anzunehmen, wie wir sind, und nicht aufzuhören zu lernen und zu wachsen.
4. Versuche nicht, Dich auf Kosten anderer aufzuwerten.
5. Erledige das Wichtigste zu Beginn des Tages und Du wirst keinen unproduktiven Tag mehr haben.
6. Es ist möglich, in egal welchem Bereich exzellente Leistungen zu erzielen, aber von nichts kommt nichts und Mühsal ist Teil des eigenen Wachsens.
7. Je mehr Handlungen man in seinem Leben bewusst automatisiert, desto mehr bekommt man erledigt. Automatisierte Handlungen sparen Energien ein.
8. Entschleunige. Geschwindigkeit ist der Feind von so ziemlich allem, was im Leben von Bedeutung ist.
9. Das Gefühl, genug zu haben, ist zauberhaft.
10. Tue das Richtige, weil es das Richtige zu tun ist und erwarte nichts dafür. Deine Werte sind das einzige was Dir gehört und niemand kann sie Dir nehmen. Das Richtige zu tun mag Dir vielleicht nicht bringen, was Du in diesem Moment möchtest, aber es wird Dir langfristig ein besseres Selbstgefühl verschaffen. Wenn Du Dir unsicher bist, dann bleib lieber ruhig und freundlich.
11. Gib der Welt mehr zurück als Du verbrauchst.
12. Geniesse jeden Augenblick - auch die schwierigen. Alles geht so schnell vorbei.
Turning 60: The Twelve Most Important Lessons I've Learned So Far von Tony Schwartz
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Dienstag, 14. August 2012
Freitag, 6. Januar 2012
Not yet invented technology
Bildunterschrift: "Scientists from RAND Corporation have created this model to illustrate how a ´home computer´ could look like in the year 2004. However the needed technology will not be economically feasible for the everyday home. Also the scientists readily admit that the computer will require not yet invented technology to actually work, but 30 years from now scientific progress is expected to solve these problems. With teletype interface and the Fortran language, the computer will be easy to use."
Ich amüsiere mich über diesen Artikel und bewundere ihn, seitdem ich ihn vor ungefähr sieben Jahren zum ersten Mal entdeckt habe.
Das Photo illustrierte für mich die Technikbegeisterung der Menschen, ihre Visionen, ihren Glauben an die Zukunft ("... the computer will require not yet invented technology to actually work..." - grossartig!) und die eigenen Fähigkeiten, den menschlichen Ehrgeiz - und gleichzeitig das Scheitern, den Irrglauben, das Gefangensein in der eigenen Gegenwart und Gedankenwelt.
Erst Jahre später habe ich herausgefunden, dass dieser vermeintliche Zeitungsartikel ein Beitrag eines Photoshop-Wettbewerbs ist. Zusammengesetzt unter anderem aus den Photographien einer Ausstellung des Smithsonian's National Museum of American History über U-Boote im Kalten Krieg aus dem Jahr 2000 und eines Nadeldruckers aus dem Jahr 1974.
Haha! Ich muss sagen, selbst nach dieser Entdeckung amüsiert mich das Photo noch genauso - und die Illustration ist zwar nicht authentisch, aber führt allzu Menschliches vor Augen: den Ehrgeiz und das Versagen.
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