Ein futuristischer Kurzfilm von Eran May-raz und Daniel Lazo.
Abschlussarbeit der Bezaleal academy of arts.
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Freitag, 17. August 2012
The Nine Eyes of Google Street View
Jon Rafman, Künstler und Photograph, lebt und arbeitet in Montreal, Kanada.
Sein aktuelles Projekt heisst The Nine Eyes of Google Street View, für das Rafman auf google-Maps die Street Views durchforstet hat, um authentischer Abbilder unseres modernen Lebens zu entdecken.
Die Ergebnisse seiner Suche präsentiert er auf seiner Webseite 9-eyes.com.
Sein aktuelles Projekt heisst The Nine Eyes of Google Street View, für das Rafman auf google-Maps die Street Views durchforstet hat, um authentischer Abbilder unseres modernen Lebens zu entdecken.
Die Ergebnisse seiner Suche präsentiert er auf seiner Webseite 9-eyes.com.
Mittwoch, 15. August 2012
Pixels - New York invasion
Das Video Pixels ist so faszinierend, wie haben die Jungs das bloss gemacht?
New York invasion by 8-bits creatures !
New York invasion by 8-bits creatures !
Sonntag, 15. April 2012
View-Master
Unser Kleiner verbrachte heute Nachmittag zwei Stunden bei unserer Freundin. Als ich ihn abholte, hielt er ein rot-weisses Teil vor seine Augen, und schon von der Wohnungstür aus konnte ich erkennen, was er da in seinen Händen hielt.
Nicht, dass ich es hätte benennen können. Das kann ich erst seit ein paar Stunden -
Unser Kleiner hielt einen View-Master vor seine Augen, ein kleines mechanisches Gerät, das es ermöglicht, Stereobilder zu betrachten. Ich hatte als kleines Kind auch einen solchen View-Master, und ich habe es immer noch hier bei mir.
Ich erinnere mich an meine Faszination beim Betrachten der Stereobilder. Wir hatten genau drei Scheiben, drei Folgen einer Petzi-Geschichte, die auch als Buch in meinem Regal stand. Es begeisterte mich die Verkürzung der eigentlich recht langen Geschichte, die rätselhafte Tiefe der Bilder, die gleichzeitig unerklärlich und doch selbstverständlich vor meinen Augen entstand. Ich erinnere mich auch, wie irritierend ich es fand, das man durch das Gerät nicht eigentlich hindurchsehen konnte, denn ohne Bildscheibe sah das Auge nur milchigweisses Licht.
Ich weiss, dass ich es nicht müde wurde, die drei Scheiben wieder und wieder anzusehen. Eigentlich bin ich heute verwundert, dass ich mir nicht mehr Scheiben-Geschichten gewünscht habe. Aber das passt nun auch wieder zum Kind-Sein. Es ist irgendwie wie es ist, und es ist gut so.
Als mein Sohn und ich nach Hause zurückkehrten, kramte ich ihm umgehend meinen View-Master hervor. So ist er nun in seinen kleinen Händen und ich wünsche mir für ihn die gleiche tiefe Faszination und Hingabe.
Nicht, dass ich es hätte benennen können. Das kann ich erst seit ein paar Stunden -
Unser Kleiner hielt einen View-Master vor seine Augen, ein kleines mechanisches Gerät, das es ermöglicht, Stereobilder zu betrachten. Ich hatte als kleines Kind auch einen solchen View-Master, und ich habe es immer noch hier bei mir.
Ich erinnere mich an meine Faszination beim Betrachten der Stereobilder. Wir hatten genau drei Scheiben, drei Folgen einer Petzi-Geschichte, die auch als Buch in meinem Regal stand. Es begeisterte mich die Verkürzung der eigentlich recht langen Geschichte, die rätselhafte Tiefe der Bilder, die gleichzeitig unerklärlich und doch selbstverständlich vor meinen Augen entstand. Ich erinnere mich auch, wie irritierend ich es fand, das man durch das Gerät nicht eigentlich hindurchsehen konnte, denn ohne Bildscheibe sah das Auge nur milchigweisses Licht.
Ich weiss, dass ich es nicht müde wurde, die drei Scheiben wieder und wieder anzusehen. Eigentlich bin ich heute verwundert, dass ich mir nicht mehr Scheiben-Geschichten gewünscht habe. Aber das passt nun auch wieder zum Kind-Sein. Es ist irgendwie wie es ist, und es ist gut so.
Als mein Sohn und ich nach Hause zurückkehrten, kramte ich ihm umgehend meinen View-Master hervor. So ist er nun in seinen kleinen Händen und ich wünsche mir für ihn die gleiche tiefe Faszination und Hingabe.
Freitag, 6. Januar 2012
Not yet invented technology
Bildunterschrift: "Scientists from RAND Corporation have created this model to illustrate how a ´home computer´ could look like in the year 2004. However the needed technology will not be economically feasible for the everyday home. Also the scientists readily admit that the computer will require not yet invented technology to actually work, but 30 years from now scientific progress is expected to solve these problems. With teletype interface and the Fortran language, the computer will be easy to use."
Ich amüsiere mich über diesen Artikel und bewundere ihn, seitdem ich ihn vor ungefähr sieben Jahren zum ersten Mal entdeckt habe.
Das Photo illustrierte für mich die Technikbegeisterung der Menschen, ihre Visionen, ihren Glauben an die Zukunft ("... the computer will require not yet invented technology to actually work..." - grossartig!) und die eigenen Fähigkeiten, den menschlichen Ehrgeiz - und gleichzeitig das Scheitern, den Irrglauben, das Gefangensein in der eigenen Gegenwart und Gedankenwelt.
Erst Jahre später habe ich herausgefunden, dass dieser vermeintliche Zeitungsartikel ein Beitrag eines Photoshop-Wettbewerbs ist. Zusammengesetzt unter anderem aus den Photographien einer Ausstellung des Smithsonian's National Museum of American History über U-Boote im Kalten Krieg aus dem Jahr 2000 und eines Nadeldruckers aus dem Jahr 1974.
Haha! Ich muss sagen, selbst nach dieser Entdeckung amüsiert mich das Photo noch genauso - und die Illustration ist zwar nicht authentisch, aber führt allzu Menschliches vor Augen: den Ehrgeiz und das Versagen.
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