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Montag, 25. Mai 2015

Matthias Schaller: Das Meisterstück

Matthias Schaller fotografiert die Farbpaletten verstorbener Künstler und demonstriert in seiner Sammlung Das Meisterstück die unterschiedlichen Arbeitsweisen und Kunstformen der Maler.

Giovanni Segantini - (c) Matthias Schaller


Ein kleines Ratespiel :-)


Dienstag, 25. November 2014

Spinnenbäume in Pakistan

Der Welt-Artikel Spinnenbäume - Folge der Flut, Schutz der Menschen vom 7. April 2011 berichtet, wie die Spinnen aufgrund der Flut gezwungen waren, sich einen anderen Lebensraum zu suchen. Die Bilder dazu sind unglaublich.


(c) Reuters

"Atemberaubende Bilder aus dem Dezember 2010, die jetzt erst veröffentlicht worden sind: Spinnennetze verschleiern Bäume in der Region Sindh im Nordwesten Pakistans. Neun Monate sind inzwischen seit der Flutkatastrophe vergangen.

Damals war innerhalb einer Woche so viel Regen gefallen wie sonst in zehn Jahren. Das Wasser bedeckte im vergangenen Juli ein Fünftel des Landes. In einigen Gebieten ist das Wasser noch immer nicht versickert. Flache Seen liegen auf Felden, Städten und Dörfern. Die anhaltende Feuchtigkeit vertrieb nicht nur 20 Millionen Menschen – auch die Natur musste sich neue Überlebensstrategien überlegen.

Um ihre acht Füße trocken zu halten, verzogen sich die Spinnen auf die Bäume. Von dort aus schützen sie auch die menschlichen Anwohner des Katastrophengebiets. Die britische Behörde für Internationale Entwicklung berichtet, dass in den Regionen mit Spinnenbäumen weit weniger Malaria übertragende Mücken leben als erwartet. Denn die Mücken verheddern sich in den weißen Baumkronen und werden von den Spinnen verspeist."


Nick Brandt: Across the Ravaged Land

Der Photograph Nick Brandt hat während seiner Suche nach Motiven am Natronsee in Tansania Tierkadaver gefunden, die an Land gespült und aufgrund des hohen Soda- und Natrongehalts des Sees für die Ewigkeit konserviert worden waren.

"I unexpectedly found the creatures – all manner of birds and bats – washed up along the shoreline of Lake Natron in Northern Tanzania. No-one knows for certain exactly how they die, but it appears that the extreme reflective nature of the lake’s surface confuses them, and like birds crashing into plate glass windows, they crash into the lake. The water has an extremely high soda and salt content, so high that it would strip the ink off my Kodak film boxes within a few seconds. The soda and salt causes the creatures to calcify, perfectly preserved, as they dry.

    I took these creatures as I found them on the shoreline, and then placed them in ‘living’ positions, bringing them back to ‘life’, as it were. Reanimated, alive again in death."

(c) Nick Brandt

(c) Nick Brandt

(c) Nick Brandt

(c) Nick Brandt



Montag, 3. November 2014

Forty portraits in forty years

Aus dem New York Times Magazine

"Nicholas Nixon was visiting his wife’s family when, “on a whim,” he said, he asked her and her three sisters if he could take their picture. It was summer 1975, and a black-and-white photograph of four young women — elbows casually attenuated, in summer shirts and pants, standing pale and luminous against a velvety background of trees and lawn — was the result.

(c) Nicholas Nixon. 1975, New Canaan, Conn.
 A year later, at the graduation of one of the sisters, while readying a shot of them, he suggested they line up in the same order. After he saw the image, he asked them if they might do it every year. “They seemed O.K. with it,” he said; thus began a project that has spanned almost his whole career. The series, which has been shown around the world over the past four decades, will be on view at the Museum of Modern Art, coinciding with the museum’s publication of the book “The Brown Sisters: Forty Years” in November.

Who are these sisters? We’re never told (though we know their names: from left, Heather, Mimi, Bebe and Laurie; Bebe, of the penetrating gaze, is Nixon’s wife). The human impulse is to look for clues, but soon we dispense with our anthropological scrutiny — Irish? Yankee, quite likely, with their decidedly glamour-neutral attitudes — and our curiosity becomes piqued instead by their undaunted stares. All four sisters almost always look directly at the camera, as if to make contact, even if their gazes are guarded or restrained."

(c) Nicholas Nixon. 1981, Cincinnati
(c) Nicholas Nixon. 1999, Brookline, Mass.
(c) Nicholas Nixon. 2014, Wellfleet, Mass.


Die Seite des New York Times Magazines zeigt alle Bilder der 40 Jahre. 

Was empfinde ich, wenn ich diese Photographien betrachte?

Ich bewundere die Schönheit der Jugend, die kühlen Blicke, die Sicherheit der jungen Frauen, im Leben zu erreichen, was sie erreichen wollen. Es ist in diesen jungen Jahren eher ein Nebeneinander, als ein Miteinander. Frisuren und Kleidung ändern sich, und auf einmal auch ein Blick. Eine Weichheit, ein leichtes Lächeln. Und auf einmal erste Falten. Müdigkeit. Wann ist das passiert? Innerhalb eines Jahres? Oder lassen sich erste Zeichen doch vorher schon erahnen? Im Rückblick? Irgendwann schaut man den Frauen ins Gesicht und Beginnt Biographien zu erahnen, Schmerz, Enttäuschungen, Erfolge, Mühen, Trauer, Zufriedenheit, Schwangerschaften, Kinder. Gelebtes Leben. Unmerklich werden aus diesen starken, hoffnungsvollen, jungen Frauen: reife Frauen. Sie sind milder. Versöhnter. Einander zugewandt. Sich Halt gebend. Erfüllt.  

Mittwoch, 31. Juli 2013

Manuel Cosentino - Hinter dem Häuschen

Der italienische Künstler und Fotograf Manuel Cosentino fotografierte während zwei Jahren immer dasselbe Motiv: ein Häuschen auf einem Hügel. Der tatsächliche Hauptdarsteller aber ist der Horizont dahinter, der Himmel, die Sterne, die Wolken, die Nacht, der Nebel.

Eine wunderbare Folge über die Veränderungen in der Natur, über die Zeit.

(c) Manuel Cosentino

(c) Manuel Cosentino

(c) Manuel Cosentino

(c) Manuel Cosentino

(c) Manuel Cosentino

(c) Manuel Cosentino

(c) Manuel Cosentino

Donnerstag, 25. Juli 2013

Look at me - A collection of found photos

Look at me:









Diese Photos gehören niemandem mehr. Sie waren einst Erinnerung, Freude, Sehnsucht eines Menschen. Nun sehe ich nur noch die Gesichter auf Papier und sehe einen Ausschnitt aus dem Leben eines anderen Menschen. Ich weiss nicht, wann oder wo das Bild entstanden ist, ich weiss nicht, welche Sprache gesprochen wurde, als die Menschen sich aus der Bewegungslosigkeit der Aufnahme lösten. Ich ahne, wie oft es in die Hand genommen und angesehen wurde. Wieviel damit verbunden wurde.

Es ist eine Art Hochachtung oder Verbeugung vor dem Leben anderer uns unbekannter Menschen, diese Photos aufzubewahren, den Moment zu bewahren, an den sich andere ein Leben lang erinnern wollten.

Samstag, 1. Juni 2013

Julian Wolkenstein - Kampagne für Radio Nova, Australien

(c) Julian Wolkenstein

(c) Julian Wolkenstein

Image Gallery von Julian Wolkenstein

Mittwoch, 29. Mai 2013

Thierry Cohen - Villes éteintes

Vertraute Skylines, Städte in der Nacht, aber kein menschengemachtes Licht erhellt die Dunkelheit. Befremdlich, beängstigend, und gleichzeitig traumgleich.


(c) Thierry Cohen

(c) Thierry Cohen

Sternenlichter, das Licht von Galaxien, das Universum - so also haben die Menschen unseren Himmel bis vor hundert Jahren noch gesehen, demütig gegenüber der Schöpfung, unterworfen den Mächten der Erde, den Gewalten der Natur. Unter solch einem Eindruck kann ich wieder verstehen,  dass es den Glauben an Gott oder Götter brauchte, um mit einer solchen Macht umzugehen, um nicht unterzugehen, standzuhalten.

Thierry Cohen fotografiert Städte und bearbeitet die Bilder so, dass keine künstliche Lichtquelle zu sehen bleibt. Aufgrund der Lichtverschmutzung ist der Himmel auf den Aufnahmen sternenlos. Er nimmt dann auf demselben Breitengrat, auf dem das Stadtfoto entstand, den unverschmutzten Nachthimmel auf und montiert die beiden Fotografien - das Ergebnis:

unsere Städte, wie wir sie sehen würden, wenn keine Lichtquelle die Sicht auf den Nachthimmel stört.

Mehr Bilder auf http://thierrycohen.com.

Mittwoch, 17. April 2013

Neon Luminance

From The Lenz (Sean Lenz und Kristoffer Abildgaard) haben in ihrer Serie Neon Luminance Wasserfälle fotografiert, nachdem sie Leuchtstäbe verschiedener Farben in die Strömung geworfen haben.

Belichtet wurde zwischen 30 Sekunden und 7 Minuten lang.

(c) From The Lenz

Augen

Der Photograph Suren Manvelyan ist seit 2006 als professioneller Photograph tätig.

Ich bin durch seine Serien "Your beautiful Eyes" und "Animal Eyes" auf ihn aufmerksam geworden. Was für eine bizarre Schönheit.

(c) Suren Manvelyan: Human Eye

(c) Suren Manvelyan: Human Eye